deckblatt - Kopie
Katja Ling-Zeggio

Katja Ling-Zeggio

Das Altarkreuz der Rogate Kirche, München Ramersdorf

Das Altarkreuz der Rogate Kirche in Ramersdorf war für viele Jahre in Vergessenheit geraten. Aufgrund seines desolaten Zustands konnte es nicht mehr im Gottesdienst verwendet werden und verschwand in einem stillen Kämmerchen.

Ursprünglich entstanden ist es um ca. 1850. Wegen mehrfacher Reparaturen und sich ändernder Mode wurde es 2 Mal komplett überfasst.

Restaurierung Skulpturen - Bruchstellen und Bruch­stücke

Skulpturen sind häufig nicht besonders gut befestigt, so dass bei einer Reinigung oder Unachtsamkeit diese herabstürzen können. Besonders Flügel, Arme und Beine sind häufig von Bruchstellen betroffen. In diesem Fall sollten alle Bruch­stücke aufbewahren werden. Auch winzige Absplitterungen kann man bei der Restaurierung wiederverwenden.

Bei der Restaurierung mussten nun zuerst sämtliche abgebrochenen Glieder wieder mit Holzstiften an den Korpus angebracht werden. Nachdem die 2 Farbschichten der Übermalungen manuell (mit dem Skalpell) abgenommen worden waren, kam eine in großen Teilen gut erhaltene Originalfassung zum Vorschein.

Zwei sehr dicke Übermalungsschichten hatten die feinen Details der Figuren komplett zu geschlemmt. Die grobe und unsachgemäße Bemalung hatte die beiden Figuren sehr entstellt.

Figur Christus nach Restaurierung

Die Leim, Nähte und die Fehlstellen der Fassung wurden mit Kreidegrund ergänzt und versäubert. Nach der Retusche der Ergänzungen konnte die Christusfigur wieder am Kreuz angebracht werden.

Nach der Freilegung besticht der Christus wieder mit seinen zarten Zügen und einem lieblichen Inkarnat (Fleischton).

Retusche Fassung

Die Madonna die am Fuße des Kreuzes stand, wurde ebenfalls freigelegt, ergänzt und retuschiert.

Die Retuschen der Fassungen des Christus sowie der Madonna wurde aufgrund des Befundes der Originalfassung ergänzt.

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